Trierer Köpfe im Nationalsozialismus: Hanns Maria Lux (1900-1967) – „Deutsch ist die Saar“

Ort: 
VHS Trier, Domfreihof, Beletage
Datum & Uhrzeit: 
22. März 2018 - 19:30

Trierer Köpfe im Nationalsozialismus:

Hanns Maria Lux (1900-1967) – „Deutsch ist die Saar“

  • Donnerstag, 22.03.2018, 19:30 Uhr
  • VHS, Domfreihof, Beletage

Vor fünfzig Jahren, am 11. September 1967, ist der im Jahre 1900 in der Trierer Olkstraße geborene Dichter Hanns Maria Lux in Koblenz gestorben. Dort ist eine Straße nach ihm benannt. Der Ehrenbürger von Oberwesel am Rhein wurde in einem Ehrengrab beigesetzt. Der Mittelschullehrer Lux ist als Dichter des Saarlieds „Deutsch ist die Saar“ in den 1930er Jahren bekannt geworden. Der „Führer“ Adolf Hitler dankte ihm persönlich. Lux erhielt in der Zeit des Nationalsozialismus zwei Literaturpreise und war Landesleiter der Reichsschrifttumskammer des NSDAP-Gaues Moselland. Nach dem Krieg erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Lux hat zwischen 1937 und 1965 zahlreiche Jugendbücher veröffentlicht. Nach dem Krieg gelang es Lux, dank seiner guten Beziehungen zu Ministerpräsident Peter Altmeier sowohl Bundespräsident Heuss als auch Bundeskanzler Adenauer das rheinische Brauchtum zu erläutern, wie er es selbst während der NS-Zeit für die Festigung der „Volksgemeinschaft“ geschaffen hatte.

Fünfzig Jahre nach dem Tod von Hanns Maria Lux hat nun Dr. Walter Karbach die erste Biografie über Lux vorgelegt.

Der Referent, Dr. Walter Karbach, ist Germanist und Politikwissenschaftler, geboren 1950 in Oberwesel, wohnhaft seit 2012 in Trier, freier Autor.

Veranstalter: AG Frieden und VHS Trier in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP